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Glossar |
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W
Wanderung Zu- und Fortzüge von Personen mit Bezug auf ein bestimmtes Gebiet. Die Differenz aus Zu- und Fortzügen ergibt eine positive oder negative Wanderungsbilanz.
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weiche Standortfaktoren Zu den weichen Standortfaktoren zählen die Umweltqualität, das Freizeit- und Kulturangebot oder insgesamt der Wohnwert einer Stadt. Die weichen Standortfaktoren spielen heute neben den klassischen "harten" Standortfaktoren (Verkehrsanbindung, Nähe zum Absatzmarkt usw.) eine erhebliche Rolle bei der Standortsuche von Unternehmen.
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wirtschaftlicher Strukturwandel Entwicklung, bei der sich die jeweilige Bedeutung der unterschiedlichen Wirtschaftssektoren hinsichtlich Wirtschaftsleistung und Beschäftigtenzahl erheblich verschiebt. In den Industriegesellschaften wurde in der Vergangenheit der primäre zugunsten des sekundären Sektors zurückgedrängt, während die Entwicklung der letzten Jahrzehnte durch einen Rückgang der Bedeutung des sekundären zugunsten des tertiären Sektors charakterisiert ist ( Strukturbruch ).
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Wirtschaftsförderung Instrument der staatlichen bzw. kommunalen Wirtschaftspolitik, um insbesondere durch finanzielle Anreize die Entwicklung der Wirtschaft zu unterstützen und damit die Erwerbschancen der Bevölkerung zu verbessern sowie Einfluß auf den wirtschaftlichen Strukturwandel zu nehmen.
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Wohnumfeldverbesserung Verbesserung der Situation in der Umgebung einer Wohnung, insbesondere in den Bereichen Grundversorgung, Grün und Freizeitaktivitäten sowie Lärmschutz.
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wohnungsbezogene Infrastruktur Einrichtungen für die Daseinsvorsorge der Bevölkerung (z.B. Soziale Einrichtungen, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Sport und Erholung, Nahversorgungseinrichtungen). soziale Infrastruktur, Infrastruktur
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Z
Zentraler Ort Städte und Gemeinden, die aufgrund ihrer Größe, Lage, Funktion und Komplexität der Ausstattung Schwerpunkte des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens bilden. Sie übernehmen über die Versorgung ihrer eigenen Bevölkerung hinaus Versorgungsaufgaben für die Bevölkerung ihres Versorgungsbereiches. Je nach Bedeutung und Versorgungsbereich wird zwischen Oberzentrum (Leipzig), Mittelzentrum (z.B. Delitzsch, Schkeuditz), Unterzentrum (z.B. Taucha, Markranstädt) und Kleinzentrum (z.B. Engelsdorf) unterschieden.
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Zentrenstruktur Leipzig besitzt eine vorherrschende, historisch gewachsene monozentrische Struktur, die durch einzelne bandartige Konzentrationsbereiche des kleinteiligen Einzelhandels Ansätze einer polyzentralen Struktur aufweist. Eine differenzierte polyzentrische Struktur ist Ziel der Stadtentwicklung.
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Zersiedelung Prozess des Ausuferns der Siedlungsflächen und der übermäßigen Inanspruchnahme der freien Landschaft durch konzeptionslose, meist gering verdichtete Siedlungsflächenerweiterungen in den Randbereichen von Verdichtungsräumen. Die Zersiedelung ist ein wesentliches Problem der Entwicklung im Leipziger Umland.
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