Gegenwärtige Situation der Flächennutzungsplanung in Leipzig |
1994 beschloss der Stadtrat den ersten Flächennutzungsplan (FNP), der nach der politischen Wende 1989 für Leipzig erarbeitet wurde. Damit war Leipzig die erste ostdeutsche Großstadt, die über einen nach Bundesgesetzgebung erstellten FNP verfügte.
Mit Abschluss der Gemeindegebietsreform des Freistaates Sachsen wuchs die Fläche der Stadt im Jahr 2000 auf das Doppelte; sie beträgt heute 297 km². Ca. 67.000 Menschen wurden Leipziger "Neubürger", heute wohnen mehr als 515.000 Bürger in Leipzig (Dezember 2008).
Seit 1994 kamen im Zuge der Gebietsreform 19 ehemalige Gemeinden und Gemeindeteile zu Leipzig: Böhlitz-Ehrenberg, Rückmarsdorf, Burghausen, Miltitz, Lausen, Lützschena-Stahmeln, Teile von Rackwitz und Podelwitz, Lindenthal, Wiederitzsch, Seehausen, Plaußig, Engelsdorf, Mölkau, Holzhausen, Liebertwolkwitz, Hartmannsdorf, Rehbach und Knautnaundorf. Damit veränderte sich auch die Situation der Flächennutzungs- und Landschaftsplanung im neuen Stadtgebiet. Einige dieser Kommunen brachten bereits wirksame FNP und Landschaftspläne mit, für andere muss das Flächennutzungskonzept ebenso wie der Landschaftsplan >>> in den kommenden Jahren noch erstellt bzw. vorhandene Entwürfe überarbeitet werden. |
Stand der Flächennutzungsplanung für die neuen Ortsteile der Stadt Leipzig |