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Die demographischen Eckdaten lassen erwarten, dass in Kitas und Schulen die Nachfrage insgesamt leicht ansteigen wird, allerdings mit einer deutlichen teilräumlichen Differenzierung. Im Hochschulbereich ist von tendenziell sinkenden Studentenzahlen auszugehen, woraus sich besondere Herausforderungen bezüglich zeitgemäßer und innovativer Studiengänge ergeben. Für die VHS hingegen kann von einer stabilen Nachfrage auf hohem Niveau ausgegangen werden.
Ziele
Für die weitere Entwicklung der Bildungslandschaft werden folgende Ziele verfolgt:
- bedarfsgerechtes, wohnortnahes Netz an leistungsfähigen Kitas und Schulen,
- Abbau des Investitionsstaus bei Gebäuden und Freiflächen,
- Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hochschulen,
- Angebote für Bildung als lebenslangen Prozess schaffen.
Handlungsschwerpunkte
Für das Kita- und Schulnetz werden folgende inhaltlichen und räumlichen Schwerpunkte gesetzt (siehe Karte B 4):
- Infrastrukturausbau in den Ortsteilen, die in den vergangenen Jahren und perspektivisch hohe Einwohnerzuwächse (insbesondere Familien mit Kindern) verzeichnen,
- Netzanpassung in Ortsteilen, die von Einwohnerverlusten bzw. einem steigenden Anteil älterer Menschen geprägt sind; zur Sicherung der Attraktivität dieser Ortsteile für Familien und Kinder sind die verbleibenden Einrichtungen aufzuwerten,
- Öffnung für Integrationsfunktionen von Kitas und Schulen in Schwerpunkträumen mit einer Konzentration sozialer Problemlagen und besonderem Integrationsbedarf; Einrichtungen der sozialen Infrastruktur sind so zu qualifizieren, dass sie die Angebote von Kitas und Schulen sinnvoll ergänzen.
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