Mit der Gestaltung der Strände und des Umfeldes des gefluteten Cospudener See im Rahmen der EXPO 2000 wurde der Wandel des Südraums von der Tagebaulandschaft zur „Neuseenlandschaft“ eingeleitet. Aufgrund der überwiegend der Freizeit gewidmeten Nutzungen kann hier vom Entstehen einer neuen Erholungslandschaft sprechen. Ein Raum, der ursprünglich von Restlöchern geprägt war, ist heute in Ansätzen bereits Teil eines landschaftlich geprägten Umfeldes mit Stränden, Dünen, einem Segelhafen sowie einem weitläufigen Wander- und Radwegenetz. Nach dem 2005 gefluteten Markkleeberger See wird der Hainer See und bis 2011 der Zwenkauer und der Störmthaler See folgen.
Die Neugestaltung dieses Landschaftsraumes erschließt die einmalige Chance, neben traditionellen Erholungsformen Trendsportarten zu berücksichtigen. Dabei bieten sich optimale Voraussetzungen für den Gelände- sowie den Wassersport. Gleichzeitig werden im Umfeld erhaltener naturräumlicher Strukturen Flächen der Sukzession überlassen. Auf diese Weise kann in den gegenwärtig unterbrochenen Auebereichen der Weißen Elster und der Pleiße der Landschaftsverbund wiederhergestellt werden. Die „grünen und blauen Bänder“ als besonderes natürliches Netzwerk der Stadt verbinden die Erholungslandschaft mit dem Stadtzentrum.