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Freiräume für Bürgerträume |
Leipzig wird heute durch seine attraktiven gründerzeitlichen Viertel und einen Überfluss an nutzbaren Flächen, weniger Dichte, mehr Grün und mehr Lebensqualität charakterisiert. Zunehmend treten junge Leute oder Familien an die Stadt Leipzig heran, die die brachliegenden Grundstücke unterschiedlich nutzen wollen. Die Flächenvermittlung des Amtes für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung (ASW) (siehe auch: Flächen in Leipzig)unterstützt beratend und moderierend bei Kontakten und weiteren Vereinbarungen zwischen Grundstückseigentümern und potenziellen Nutzern.
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6. Freiflächensalon 2010 Zum 6. Freiflächensalon am 3. Juli 2010 luden der Verein Nachbarschaftsgärten e. V. und das ASW in die Nachbarschaftsgärten, Josephstraße in Leipzig-Lindenau ein. Zusätzlich zu einem spannenden Programm in den Gärten fand ein Kinderbasar auf der Josephstraße statt.
Um zu zeigen, wie „Freiräume für Bürgerträume“ realisiert werden können gibt es in Leipzig keinen besseren Ort als die Nachbarschaftsgärten in der Josephstraße. Auf den rund 7.000 m² Baulücken zwischen Josephstraße und Siemeringstraße entstanden in den vergangenen Jahren Gärten, Wiesen, Selbsthilfewerkstätten, ein Strohballenhaus, eine Fahrradwerkstatt und ökologische Pflanzprojekte und Vorhaben in Zusammenarbeit mit Jugendlichen. Initiiert wurde dieses Projekt 2002 durch den Lindenauer Stadtteilverein e.V. und lebendig gehalten durch den Nachbarschaftsgarten e.V.
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5. Freiflächensalon 2009 Der 5. Freiflächensalon fand am 19. September 2009 ebenfalls im Bereich der Nachbarschaftsgärten in der Josephstraße statt. Im Mittelpunkt dieses Freiflächensalons stand die Präsentation der verschiedenen Varianten der Straßengestaltung der Josephstraße. In lockerer Festatmosphäre war die Möglichkeit gegeben, sich mit Vertretern der Stadtverwaltung, der Planungsbüros und den Workshopleitern auszutauschen.
Die „Stadtentwicklung von unten“ zeigt im Bildhauerviertel in Lindenau große Erfolge. Der seit Jahren laufende Prozess hat ein vielfältiges Geflecht von Aktivitäten und Projekten hervorgebracht. Die Beteiligung der Anwohner hat hier den zentralen Einfluss. So wurde beispielsweise die Möglichkeit geschaffen, in der Workshopreihe „Eine Straße ist eine Straße ist eine Straße“ den gemeinsam zu nutzenden Straßenraum der Josephstraße mit zu gestalten.
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In den Nachbarschaftsgärten zum Freiflächensalon 2009 |
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