Eigentumsbildung: das Leipziger Selbstnutzer-Programm |
Die Stadt Leipzig hat die Förderung innerstädtischer Eigentumsbildung als wichtiges stadtentwicklungs-, sozial- und wirtschaftspolitisches Ziel erkannt. Neben Marktkonsolidierung und der Schaffung neuer Wohnumfeldqualitäten geht es um die Stärkung der Eigentumsbildung in denkmalgeschützten Altbauten und neuen Stadthäusern in der inneren Stadt. Dadurch sollen die Abwanderung ins Umland weiter verringert und die Altbauquartiere gestärkt werden.
Die durch den Stadtumbau entstehenden neuen (Freiraum-)Qualitäten und moderate Bodenpreise sind dafür wesentliche Voraussetzungen. Wichtiges Anliegen der Stadterneuerungspolitik in Leipzig ist es deshalb, den »Selbstnutzermarkt« zu stärken und im Verhältnis zum Anlegermarkt konkurrenzfähig zu machen.
Dazu wurde ein breites Beratungsangebot für die Leipzigerinnen und Leipziger neu aufgebaut, die im Altbau und durch neue Stadthäuser selbstgenutztes Wohneigentum bilden wollen. Im Rahmen des Leipziger Selbstnutzer-Programms wurden 401 Haushalte (12/2009) bei der Schaffung selbstgenutzten Wohneigentums unterstützt.
Übersicht über Selbstnutzer-Objekte in Leipzig Karte (PDF 2,7 MB)
Beispiele von Selbstnutzer-Objekten Gründerzeithäuser (PDF 2MB) Stadthäuser (PDF 2MB)
Das Leipziger Selbstnutzer-Programm ist kein Förderprogramm! Es setzt vielmehr auf Beratung, Gruppenmoderation, Marketing und Netzwerkbildung. |