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Wirkungungsbeobachtung der Städtebauförderung

Ergänzend zum stadtweiten Monitoring werden seit 2003 die Wirkungen der Städtebauförderung in Leipzig analysiert. Ausgewählte Ergebnisse zum Mitteleinsatz und zur Umsetzung des Stadtumbaus werden seitdem im Monitoringbericht der Stadt Leipzig dargestellt. Über die Neufassung der Verwaltungsvorschrift Städtebauliche Erneuerung des Freistaates Sachsen (VwV-StBauE) vom 20.08.2009 ist die gebietsbezogene Wirkungsbeobachtung / Evaluation fester Bestandteil im Rahmen des Städtebauförderverfahrens.

Zweck dieser kontinuierlichen Prozessbeobachtung und Wirkungskontrolle ist einerseits die Bereitstellung von Informationen zum Stand der Programmumsetzung an die Fördermittelgeber, damit auf Landes- und Bundesseite die Rahmenbedingungen der Programme kontinuierlich verbessert werden können. In Verbindung mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept ist andererseits der interne Nutzen der fördergebietsbezogenen Wirkungsbeobachtung als aktives Steuerinstrument für den Einsatz der Städtebaufördermittel und als Mittel für die Positionsbestimmung der strategischen Planung sowie als Argumentationshilfe im Kommunikationsprozess mit den Beteiligten in der Stadt aus Leipziger Sicht aber weitaus größer.

Fördergebietskatalog

Seit 2011 dokumentiert der gemeinsam vom Amt für Statistik und Wahlen und vom Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung in erster Auflage vorgelegte Fördergebietskatalog den Stand der Entwicklung in den Schwerpunktgebieten der Stadterneuerung und des Stadtumbaus.

Für 27 Programm- und Fördergebiete werden entsprechend dem Stand der Fördergebietskulisse vom Dezember 2009 Informationen zur Gebietsentwicklung geliefert. Damit lassen sich einerseits die Erfolge belegen und andererseits Orientierungen für zukünftige Handlungserfordernisse ableiten (vgl. auch tabellarischen Auszug aus dem Fördergebietskatalog, PDF 30 KB).

Bilanz der Stadterneuerungsaktivitäten

  • Zwischen 1991 und 2010 wurden mehr als 610 Mio. € öffentliche Investitionen in Maßnahmen der Stadterneuerung und des Stadtumbaus in den Fördergebieten getätigt. Die dafür eingesetzten kommunalen Eigenmittel betrugen ca. 161 Mio. €.


  • Zwischen 2001 und 2010 wurden im Rahmen des Stadtumbaus 13.089 Wohnungen mit einem Fördervolumen von 46,8 Mio. € abgerissen, zu 73% davon in Plattenbaugebieten.


  • Gleichzeitig wurden mit Fördermitteln umfangreiche Aufwertungsmaßnahmen umgesetzt: Seit 1991 wurden Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie Sicherungsmaßnahmen an ca. 8.800 Gebäuden privater Eigentümer im Rahmen der Städtebauförderung (Fördervolumen: 134,1 Mio. €) und der Wohnungsbauförderung (Fördervolumen: 917,0 Mio. €) gefördert.


  • Seit 1999 entstanden 35 ha neue dauerhafte Grünflächen in Stadtteilparks und 16,7 ha als höherwertige Zwischennutzungen. Zudem wurden im Rahmen des Leipziger Selbstnutzer-Programms 426 Haushalte bei der Schaffung selbstgenutzten Wohneigentums in Altbauten oder innerstädtischen Stadthäusern unterstützt.


  • Seit 2002 wurden 52 Maßnahmen an Schulen, Kindereinrichtungen, soziokulturellen und Kultureinrichtungen finanziert. Dafür wurden insgesamt 28,1 Mio. € Fördermittel eingesetzt.



 








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Karte Selbstnutzer-Programm, Quelle: ASW, Leipzig 2011
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Selbstnutzer-Programm zur innerstädtischen Eigentumsbildung - verkaufte Wohnungen in Altbauten und Stadthäusern 2001 - 2010


Kontakt

Postanschrift
Stadt Leipzig
Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung
04092 Leipzig

Hausanschrift
Prager Straße 118 - 136
Haus C, Eingang C I und C III
04317 Leipzig

Sachgebietsleiter
Ingo Bodenstein

Telefon
0341 123-5508

Fax
0341 123-5407

E-Mail
asw@leipzig.de

 
Industrieruinen am Karl-Heine-Kanal, 1998
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Das Gelände des künftigen Stadtteilpark Plagwitz 1998.


Stadtteilpark Plagwitz, 2008
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Der fertig gestaltete Stadtteilpark am Karl-Heine-Kanal, zehn Jahre später.


 
 

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