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Renaturierungsprojekte des Amtes für Umweltschutz

Leipzig liegt in einer fruchtbaren, braunkohlereichen und ebenen Tieflandsbucht. Die Region und ihre Umgebung ist durch eine Vielzahl von Gewässern und deren flussbegleitenden Auen geprägt.
Entlang der Flüsse: Weiße Elster, Pleiße und Parthe lagen einst ausgedehnte Auen, Wiesen und zahlreiche Waldgebiete.

Auf Grund des Einleitens ungeklärten Abwassers (insbesondere der Karbochemie) wurden die Fließgewässer ökologisch geschädigt. Durch ihre dunkle Färbung, ihrer Schaumbildung sowie durch die Geruchsbelästigungen entschloss man sich, Mitte der 50er und 60er Jahre Pleißemühl- und Elstermühlgraben unter die Erde zu legen und zu verrohren.

Die vielfach überbauten Gewässerabschnitte wurden und werden wieder freigelegt und entschlämmt. Leipzig erhält den Charme das einstigen „Pleißathen“ zurück. Als Synonym steht es für die lebendigen Wasseradern innerhalb der Stadt. Durch die Offenlegung der Pleiße- und Elstermühlgräben sowie durch die Maßnahmen des Gewässerverbundes entstehen städtebauliche und ökologische Synergien, die sich positiv auf den Wohn- und Erholungswert der Metropole auswirken.

Die Anbindung des Cospudener Sees über den Floßgraben ist ein Schlüsselprojekt und wird die wassertouristischen Möglichkeiten der Stadt Leipzig wesentlich verbessern. Die Verbindung des Karl-Heine-Kanals mit dem Hafenbecken in Leipzig-Lindenau und der Durchstich zum Elster-Saale-Kanal wird Leipzig zukünftig an das europäische Wasserstraßennetz anbinden.

 
 

deli.cio.us Mister Wong

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