Stadt Leipzig Druckbild
 

Aufgaben der Überörtlichen Planung

Neben den stadtinternen Planungen, wie den Bebauungsplänen, dem Flächennutzungsplan und den Stadtentwicklungsplänen, sind stadtübergreifende bzw. übergeordnete Planungen von großer Bedeutung für die Entwicklung der Stadt. Um die Berücksichtigung der Interessen der Stadt Leipzig bei diesen Planungen sicher zu stellen, ist die Stadt Leipzig bei verschiedenen stadtübergreifenden Projekten sowie überörtlichen Institutionen und Planungen beteiligt.

Zu den wichtigsten stadtübergreifenden Projekten zählen die Mitwirkung bei der Gestaltung der an die Stadt grenzenden ehemaligen Tagebauflächen, insbesondere im Rahmen der Tätigkeit des Zweckverbandes Planung und Erschließung "Neue Harth" sowie die Neuausrichtung des ehemaligen agra-Geländes, welches sich im Süden der Stadt bis in das Stadtgebiet von Markkleeberg erstreckt.

Die Stadt Leipzig wirkt zudem in regionalen Gremien mit, wie in Arbeitsgruppen des Grünen Ringes Leipzig.

Die Einbeziehung der Stadt Leipzig in überörtliche Planungen erfolgt insbesondere durch die Beteiligung bei der Fortschreibung des Regionalplanes Westsachsen, der Aufstellung von Teilregionalplänen (z.B. zum Gewässerverbund) und der Fortschreibung der Braunkohlenpläne, die für die Entwicklung der Bergbaufolgelandschaft von entscheidender Bedeutung sind.

Darüber hinaus werden regional bedeutsame Planungen, von denen die Stadt Leipzig berührt wird, beurteilt und darauf hingewirkt, dass die Interessen der Stadt Leipzig ausreichend Berücksichtigung finden. Zu solchen Planungen zählen bspw. regional bedeutsame Verkehrsprojekte wie die A 38 (Südumfahrung Leipzig) und A 72 (Leipzig-Chemnitz) (siehe Karte "Verkehrsinfrastruktur").

Desweiteren ist die Stadt eingebunden in Forschungsprojekte mit regionalem Bezug, z. B. zu Themen wie Freizeitstruktur, Einzelhandel und Siedlungsentwicklung.
 

 
Verkehr Region Klein
Verkehrsinfrastruktur der Region Leipzig (PDF 300 KB)