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Kurzcharakteristik Sanierungsgebiet Innerer Süden |
Fläche
Hauptmerkmale / Lage Der Innere Süden ist heute ein weitgehend dicht besiedeltes Wohngebiet, das seinen Ursprung in der Gründerzeit hat. Der enorme Bevölkerungsdruck des späten 19. Jahrhunderts ließ dieses, von nur wenigen Grünflächen aufgelockerte, kompakte Wohnquartier entstehen. Das Sanierungsgebiet liegt am Südrand von der Innenstadt, begrenzt zwischen Pleiße, südlichem Auwald und Bayrischem Bahnhof. Das Gebiet rund um die Karl-Liebknecht-Straße (Karli) mit den Standorten von Universität und HTWK hat eine studentische Ausstrahlung, die insbesondere durch eine lebendige Gastro- und Kulturszene getragen wird. Vor allem in den in Ost-West-Richtung querenden Seitenstraßen haben sich junge Familien angesiedelt. Mehrere Standorte für Stadthäuser wurden bereits erschlossen.
Eingesetzte Förderprogramme
- Städtebauliche Sanierungsmaßnahme (SEP)
- Stadtumbau Ost (SUO), Programmteile Aufwertung und Rückbau
Wichtige Beschlüsse und planerische Grundlagen
- Beschluss Nr. 74/94 veröffentlicht 01.04.1995: förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets
- Beschluss Nr. 3799/09 vom 20.05.2009: Integriertes Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2020 (SEKo)
Durchführungszeitraum
Realisierte Einzelmaßnahmen (Beispiele) Sanierung des Münzblocks Teilsanierung der Peterskirche
Künftige Schwerpunkte Mit der Konkretisierung der Sanierungsziele wurden Schwerpunktbereiche identifiziert, u.a. die Umgestaltung von Straßenräumen, wie
- die Braustraße
- die Niederkirchnerstraße
- die Arndstraße und
- die Alfred-Kästner-Straße u.w.
Durch die degressive Entwicklung der Förderprogramme werden für die Finanzierung der noch ausstehenden Einzelmaßnahmen andere Fördermöglichkeiten gesucht bzw. durch künftige Einnahmen aus Ausgleichsbeträgen finanziert. Gleichzeitig wird sich die Gebietskulisse durch Teilentlassungen verändern.
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Körnerplatz 2004
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Der Münzblock nach der Sanierung. |
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