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Programm Stadtumbau Ost |
Mit dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost soll die Attraktivität ostdeutscher Städte und Gemeinden als Orte des Lebens und Arbeitens gestärkt und die Wohnungsmärkte stabilisiert werden. Um den negativen Auswirkungen auf die Städte und die Wohnungswirtschaft zu begegnen, empfahl die Expertenkommission „Wohnungswirtschaftlicher Strukturwandel in den neuen Ländern" den Abriss von 350.000 Wohnungen bis zum Jahr 2010 zu fördern und dies mit der Aufwertung der betroffenen Stadtteile zu verbinden.
Das von 2002 bis 2009 mit 2,5 Mrd. EUR ausgestattete Programm umfasst demnach den
- Programmteil Aufwertung von Stadtteilen und den
- Programmteil Rückbau.
Die Ausreichung der Fördermittel im Programmteil Aufwertung richtet sich nach der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Förderung der Städtebaulichen Erneuerung im Freistaat Sachsen (VwV-StBauE). Wie in den Sanierungsgebieten werden u.a. Ordnungs- und Baumaßnahmen gefördert. Durch den Programmteil Rückbau ist der Abbruch von Wohngebäuden mit 50,- € pro Quadratmeter Wohnfläche bei Gebäuden mit weniger als sieben Geschossen und 60,- € für Gebäude ab sieben Geschossen.
Grundlage für die Abgrenzung von Fördergebieten ist ein gesamtstädtisches, integriertes Stadtentwicklungskonzept (SEKo).
Seit 2001 wurden im Rahmen des Stadtumbaus 12.914 WE mit einem Fördervolumen von 46,1 Mio. € abgerissen, drei Viertel davon in Plattenbauobjekten (Stand 12/2008).
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Auf 6000 m² entstand in Eutritzsch zwischen Delitzscher-, Schiebe- und Wittenberger Straße eine großzügige Grünfläche, die kurze Wege und Erholung im Quartier anbietet.
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Kontakt |
Postanschrift Stadt Leipzig Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung 04092 Leipzig
Hausanschrift Prager Straße 118 - 136 Haus C, Eingang C I und C III 04317 Leipzig
Sachgebietsleiterin Jana Naerlich
Telefon 0341 123-5486
Fax 0341 123-5478
E-Mail asw@leipzig.de
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Weitere Informationen |
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Das Duncker-Viertel ist ein Beispiel für den Umbau einer denkmalgeschützten Siedlung aus den 1950er Jahren.
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