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Fazit |
Flächenentwicklung
- Auf Grund der wirtschaftlichen Lage gab es nur eine verhaltene Nachfrage nach klassischen Gewerbeflächen in innerstädtischen Lagen ( s. Monitoringbericht).
- Rund 1/3 der untersuchten Gebiete ist ungenutzt, davon ist der überwiegende Teil (65%) in Privateigentum.
- Es gibt einen Mangel an größeren, kurzfristig verfügbaren Industriegebietsflächen.
Handlungsbedarf
- 1/3 der untersuchten Gebiete sind "konsolidiert". Das sind in der Regel nach 1990 erschlossene Gebiete entlang der Ausfallstraßen und in der Peripherie.
- Das heißt aber auch, dass 75% der Gebiete mit mehr oder weniger großen Problemen behaftet sind, die die Entwicklung behindern bzw. einschränken.
- 10 % der Gebiete sind "mit Priorität" zu revitalisieren – sie bieten sich auf Grund ihrer Qualitäten insbesondere für eine Förderung an.
- ungefähr ebenso viel Gebiete weisen Defizite auf, die eine langfristige Existenz in Frage stellen.
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Datenblatt STEP (PDF, 80 KB)
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Industrie- und Gewerbegebiet Plaustraße
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Instrumente
Für den Standort Leipzig Die Einflussmöglichkeiten der Kommune auf den Bodenmarkt sind begrenzt. Aus Sicht des STEP sind es insbesondere:
- Wirtschaftsstrukturpolitik,
- Imagepflege und -entwicklung,
- Innovationsförderung sowie
- Fördermittelakquise.
Für das einzelne Untersuchungsgebiet
- der Einsatz von Fördermitteln, z. B. zur Beseitigung der Bebauung, Verbesserung der inneren Erschließung und Altlastenbeseitigung
- die vertragliche Kooperation von Öffentlicher und Privater Hand, um beispielsweise durch Kombination von Förderungen Kostenminderungen zu erreichen
- städtebauliche Instrumente, die mehr nachfrageorientiert sind, eine größere Flexibilität bieten und eine Kostenverteilung ermöglichen, wie etwa vorhabenbezogene Bebauungspläne und städtebauliche Verträge.
Flächenbedarf - Orientierungswert
Im STEP wird von einem quantitativ und qualitativ hohen Bedarf an Gewerbeflächen ausgegangen. Grundlage für diese Einschätzung bilden Szenarios, mit deren Hilfe die Entwicklung des Sekundären Sektors abgeschätzt wurde. Statt einer Prognose der Flächennachfrage leitet der STEP einen plausiblen Orientierungswert für den möglichen Flächenbedarf bis 2015 ab. An Hand des Umsatzes unbebauter Gewerbeflächen der letzten 10 Jahre ergibt sich für die nächsten 10 Jahre ein Wert von 190 ha. Dieser Flächenbedarf kann quantitativ mit einem Angebot von 542 ha – bedarfsgerecht zu erschließender – Entwicklungsflächen abgesichert werden. Es ist zudem davon auszugehen, dass ein Teil dieses Bedarfs auf hochwertigen Brachflächen der noch ungenutzten 560 ha realisiert wird. |
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