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LeitlinienMethodikZielplanErgebnisseFazit
 

Ergebnisse der Analyse

 
Die während der 1960er Jahre in offener Zeilenbebauung errichteten Wohngebiete weisen den höchsten Sanierungs-stand und geringsten Leerstand auf. Ihre geringe bauliche Dichte und gute Freiflächenversorgung bieten eine hohe Wohnqualität in relativ ruhiger Lage, so dass sie heute als stabil eingestuft werden. Problematisch ist jedoch die starke Überalterung, die einen längerfristigen Handlungsbedarf ankündigt.

In den Wohngebieten der 1970er Jahre treten bei erfolgter Sanierung ebenfalls nur geringe Leerstände auf, was aber auf unsanierte Bestände nur teilweise zutrifft. Die Problem- und Potenzialfrage stellt sich hier vor allem im Bezug auf die Gebäudesanierung sowie die Wohnumfeldgestaltung. Die hofbildende, fünfgeschossige Bebauungsstruktur bietet durch die deutliche Trennung öffentlicher und halbprivater Freiräume Potenziale für eine verstärkte private Aneignung und weist eine gute Eignung für Familien mit Kindern auf.

In den jüngeren Gebieten werden die elfgeschossigen Wohnscheiben des Typs P 2/11 gut angenommen und weisen in sanierten Objekten nur geringe Leerstände auf. Allerdings ist dies deutlich abhängig von ihrer Lagequalität. Durch die Aufzüge verfügen sie zudem standortunabhängig über ein Potenzial, das bei zunehmender Alterung der Bewohnerschaft an Bedeutung gewinnt. Die Wohnhochhäuser des Typs PH 16 stellen dagegen trotz ihrer Aufzüge an einer Reihe von Standorten deutliche Problemschwerpunkte dar.
 
In Grünau zeigt sich bei beträchtlichen städtebaulichen Qualitäten und Potenzialen ein teilräumlich differenziertes Bild von stabilen Bereichen und Standorten mit unterschiedlichen Problemlagen und unterschiedlichem Handlungsbedarf. Im Wesentlichen stabil sind die zuerst errichteten und heute weitgehend sanierten Wohnkomplexe (WK)1, 2 und 3. Die WK 4, 5.1 und 5.2 weisen neben spezifischen Problemlagen - PH 16 mit hohen Leerständen und teilweise sehr enge Gebäudestellung der elfgeschossigen Gebäude sowie soziale Probleme - auch besondere Qualitäten auf. Dazu zählen die Nähe zu Freiräumen, die Urbanität in Nachbarschaft zum Allee-Center sowie der neu gestalteten Stuttgarter Allee mit Kultur- und Freizeiteinrichtungen.
 
Die am westlichen Stadtrand gelegenen WK 7 und 8 sind durch eine besonders hohe bauliche Dichte geprägt. Trotz einiger Potenziale, wie die Nähe zum Kulkwitzer See, bereits erfolgte Investitionen im Wohnumfeldbereich, ein umfassendes Schulangebot und Entwicklungsflächen an der Alten Salzstraße, überwiegen die Problembereiche und Lagenachteile. Relativ enge Gebäudestellungen, langgestreckte und oft unübersichtliche Hofräume sowie einige kaum noch funktionsfähige Nahversorgungs-einrichtungen zeigen deutlichen Handlungsbedarf. Dies spiegelt sich in Leerstandskonzentrationen auch nach abgeschlossener Sanierungstätigkeit, vor allem im WK 7, wider.
 

 
 
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Spielplatz-Weißdornstraße (WK 3), 40 kB
Spielplatz-Weißdornstraße (WK 3)
 
Uranuspark (54 KB)
Uranuspark in Grünau
 
 
 

deli.cio.us Mister Wong



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