|
|
 |
| |
Wohnungspolitisches Konzept / Wohnraumversorgungskonzept |
Positionspapier & Aktionsplan „Altenfreundliches Wohnen in Leipzig“
Am 18.08.2011 unterzeichneten der Seniorenbeirat der Stadt Leipzig, wichtige Vertreter der Wohnungswirtschaft (Baugenossenschaft Leipzig eG, Wohnungsbaugenossenschaft Kontakt eG, Wohnungsgenossenschaft Transport eG, Wohnungsgenossenschaft Unitas eG, Vereinigte Leipziger Wohnungsgenossenschaft eG, Wohnungsgenossenschaft Lipsia eG, Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH, Haus & Grund Leipzig), der Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bau sowie der Beigeordnete für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule das gemeinsam erarbeitete Positionspapier „Altenfreundliches Wohnen in Leipzig“.
Die Zahl der älteren Bürgerinnen und Bürger in Leipzig wächst und wird sich auch in den nächsten Jahren weiter erhöhen. Damit steigt auch der Bedarf nach altenfreundlichen Wohnungen und Wohnquartieren, um den Seniorinnen und Senioren so lange wie möglich das selbstbestimmte Wohnen in gewohntem Umfeld ermöglichen zu können.
Vor diesem Hintergrund wurden Senioren bzw. Seniorenwohnen im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (SEKo) sowie im Wohnungspolitischen Konzept / Wohnraumversorgungskonzept 2009 als Zielgruppe erkannt und das Ziel formuliert, Wohnungen und Wohnumfeld an die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren anzupassen.
Basierend auf einem Vorschlag des Seniorenbeirats zur Definition einer altenfreundlichen Wohnung wurde ein gemeinsamer Prozess mit dem Arbeitskreis Wohnungsmarktakteure sowie dem Dezernat für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule zu altenfreundlichem Wohnen initiiert, um sich auf einen einheitlichen und gemeinsamen Umgang mit dem Thema verständigen und konkrete Maßnahmen vereinbaren. |
| |
Wohnungspolitisches Konzept
Hintergrund
Die Stadt Leipzig hat sich in den 1990er Jahren bereits frühzeitig den Problemen des Wohnungsmarktes und der Wohnungspolitik konzeptionell gestellt. Ein erstes Wohnungspolitisches Konzept wurde 1994 vom Stadtrat beschlossen und 1999 aktualisiert. In der Folgezeit bekamen die städtebaulichen Probleme des Leerstandes und des Sanierungsrückstandes jedoch eine immer größere Bedeutung, auf die mit innovativen Konzepten und zahlreichen Maßnahmen reagiert wurde. Leipzig avancierte zu den Vorreiterstädten des Stadtumbaus in Ostdeutschland. Vor diesem Hintergrund wurde 2002 das Wohnungspolitische Konzept neu gefasst.
Seitdem gab es weitreichende Veränderungsprozesse, die eine Neufassung des Wohnungspolitischen Konzeptes erforderlich machten. Zu diesen Prozessen zählen u. a. die demographische Entwicklung, der Umbau der Sozialsysteme (ALG II), die Veränderungen des Wohnungsangebots durch Rückbau und Sanierung sowie die Veränderung der Eigentümerstrukturen. Die Neufassung des Wohnungspolitischen Konzeptes wurde im April 2009 vom Stadtrat beschlossen.
Rolle des Wohnungspolitischen Konzeptes
Das Wohnungspolitische Konzept definiert vor dem Hintergrund der aktuellen Veränderungsprozesse die langfristigen Leitlinien, die Ziele und Strategien sowie die kurz- bis mittelfristig einzusetzenden Instrumente für den Leipziger Wohnungsmarkt. Handlungsbedarfe und -schwerpunkte werden sowohl für die Wohnungseigentümer als auch für die öffentliche Hand formuliert. Gleichzeitig handelt es sich bei dem Wohnungspolitischen Konzept um ein Wohnraumversorgungskonzept im Sinne des Wohnraumförderungsgesetzes"", das die entsprechenden rechtlichen Instrumente strategisch steuert.
Gutachten zum Wohnraumversorgungskonzept
|
| |
|
Analytische Basis des Wohnungspolitischen Konzeptes bildet ein vom Büro Analyse & Konzepte erstelltes „Gutachten zum Wohnraum-versorgungskonzept“. Die Wohnungsmarktanalyse und -prognose des Gutachtens erfolgte nach einem nachfrageorientierten Ansatz. Im Zentrum der Betrachtung stehen verschiedene Nachfragegruppen und deren Wohnwünsche, die verschiedenen Marktsegmenten zugeordnet wurden. |
|
| |
| |
|
 |
 |
 |
|
|
Unterzeichnung des Positionspapieres Altenfreundliches Wohnen am 18. August 2011, Foto: Stadt Leipzig, Ines Keil
|
| |
|
|
(Fotos Stadt Leipzig, Fr. Eisler, Fr. Schlammann)
|
| |
|
Kontakt |
Stadt Leipzig Stadtplanungsamt Abt. Stadtentwicklungsplanung
Abteilungsleiter Stefan Heinig Tel.: 0341 123-4933 Fax: 0341 123-4925 E-Mail: Kontakt-Formular oder stadtentwicklung@leipzig.de |
| |
Download |
|
| |
| |
|
|
 |
 |
|