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Ausgangslage |
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Leipzig weist aufgrund seiner kompakten und durchmischten Siedlungsstruktur, der großzügigen Straßenräume in den Altbaugebieten sowie eines gut ausgebauten Fußwegenetzes in den Neubaugebieten gute Ausgangsbedingungen für den Fußgängerverkehr auf. Insbesondere das kompakte Stadtzentrum mit seinem dichten Netz aus Straßen und Passagen ist außergewöhnlich fußgängerfreundlich. |
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Leitlinien |
Der Fußgängerverkehr ist durch Sicherung ausreichend breiter und gut begehbarer Gehwege entlang der öffentlichen Straßen, durch den qualitätsvollen Ausbau des straßenunabhängigen Wegenetzes sowie durch Verkehrsberuhigung der Wohngebiete und durch Anlage und Erweiterung von fußgängerfreundlich gestalteten Bereichen im Stadtzentrum und in den Ortsteil- und Wohngebietszentren besonders zu fördern.
Einen Schwerpunkt bildet die sichere, möglichst ebenerdige Querung von Hauptverkehrsstraßen. Dafür sind alle gegebenen Möglichkeiten zu nutzen und je nach örtlicher Situation Lichtzeichenanlagen, Fußgängerüberwege und andere Querungshilfen einzurichten. |
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Maßnahmen |
1994 wiesen nur 15 % des Hauptverkehrsstraßennetzes verträgliche Querungsbedingungen für Fußgänger auf. Durch zwischenzeitliche Maßnahmen konnte erreicht werden, dass heute auf etwa der Hälfte der Länge des Hauptnetzes gesicherte Überwege oder Gelegenheiten zur freien Querung gegeben sind.
In der Innenstadt wird den Fußgängern generell Vorrang eingeräumt. Mehrere Straßen und Plätze wurden bereits auf der Grundlage des 1997 beschlossenen "Gestaltungskonzeptes für den öffentlichen Raum der Innenstadt" umgestaltet. In den Stadtteilzentren wurden die durch Entlastung vom Durchgangsverkehr gewonnenen Spielräume für eine fußgängerfreundliche Umgestaltung genutzt (Eutritzscher Markt, Lindenauer Markt).
Die Ausweisung von Tempo-30-Zonen wurde intensiv vorangetrieben, so dass diese seit 2004 in allen Wohngebieten eingerichtet sind. Ergänzend wird angestrebt, durch bauliche oder organisatorische Maßnahmen (z.B. Fahrbahnmarkierungen, Aufpflasterung, Fahrbahneinengung, Baumtore) die Gebietszufahrten sowie wichtige Knotenpunkte innerhalb der Gebiete so auszugestalten, dass sich ein "Zonenbewusstsein" einstellt. |
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