Leipzig liegt inmitten des Zusammenflusses der Flüsse Weiße Elster, Pleiße und Parthe. Zufließende kleinere Gewässer ergänzen das Gewässersystem. Die knotenartige Bildung an ihrem Zusammenfluss, die bereits auf sehr alten Karten sichtbar ist, führte zu der heute noch üblichen Bezeichnung "Wasserknoten Leipzig". Dessen Zentrum liegt jetzt im Bereich Palmengartenwehr/Elsterbecken.
Insgesamt durchfließen das Stadtgebiet Leipzigs Flüsse, Bäche und Gräben mit einer Gesamtlänge von rund 176,4 km.
Seit jeher war Leipzig durch das Zusammentreffen der Flüsse einer großen Hochwassergefahr ausgesetzt. Der Abwehr dieser Gefahr diente die Gewässer-regulierung sowie die Errichtung steuerbarer Hoch- und Umflutsysteme.