|
|
 |
| |
Klimaschutzprogramm Leipzig - Praktische Beispiele |
| |
 |
|
|
Beispiele für Nutzung erneuerbarer Energien an städtischen Gebäuden |
Franz-Mehring-Schule, Gletschersteinstr. 9. Mit der Dachsanierung wurde eine Solarstromanlage für 8,2 kW Leistung errichtet und am 19. Dezember 2008 in Betrieb genommen. Radrennbahn, Windorfer Str. 63. Auf dem Dach der Radrennbahn wurde eine 9.000 m²-Solarstromanlage eines privaten Betreibers errichtet. Die Anlage mit einer Maximalleistung von 403 kW ging am 23.12.2010 in Betrieb. |
| |
 |
|
|
Beispiel für Energie sparende Schulsanierung |
Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig (Beschluss-Nr. RBIV-1257/08). Das Gebäude wird derzeit als Modellprojekt in Passivenergiehausstandard saniert.
|
| |
Beispiel für Energie sparende Sanierung |
Hans-Marchwitza-Str. 14-20, Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB). Ein Modellprojekt der dena. |
| |
 |
|
 |
|
| |
|
 |
 |
 |
 |
|
|
Beteiligung am EU-Projekt EnercitEE zur Steigerung der Energieeffizienz |
Leipzig beteiligt sich im Rahmen seiner Teilnahme am europäischen Zertifizierungsverfahren für umsetzungsorientierte Klimaschutzarbeit European Energy Award® an einem Teilvorhaben des EU-Projektes EnercitEE (europäische Netzwerke, Erfahrungen und Empfehlungen zur Steigerung der Energieeffizienz in Kommunen und bei den Bürgern).( Pressemitteilung vom 22.07.2011) Im einzelnen geht es bei dieser durch die EU geförderten Maßnahme um Energieeffizienz in der kommunalen Verwaltung, Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch der europäischen Projektpartner. |
| |
|
|
|
Beispiel für die Schaffung von Rahmenbedingungen zur Nutzung erneuerbarer Energien |
Mit Stadtratsbeschluss Nr. IV/602/06 wurde ein Muster-Gestattungsvertrag für Bürger-Solarstromanlagen bestätigt und mit verbesserten Konditionen als Stadtratsbeschluss Nr. IV/1649/09 erneuert. Dieser hat das Ziel, die Errichtung von Bürger-Solarstromanlagen auf städtischen Dachflächen attraktiv zu machen. Als Bürger-Solarstromanlagen werden netzgekoppelte Solarstromanlagen im Sinne des 'Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG)' definiert, welche von Bürgerinnen und Bürgern privat über den Erwerb von Anteilen finanziert werden.
|
| |
Beispiel für Kompensationsmaßnahmen |
Projekt Klimawald Am Naturbad Südwest wächst seit dem Frühjahr 2010 auf einer Fläche von 5 ha ein so genannter „Klimawald“. „Klimawald“ heißt, der Wald wurde mit städtischen Mitteln zur Anlage von Wald gepflanzt, um gezielt das Klimaschadgas CO2 aus der Luft zu binden. In den ersten 80 Jahren des Wachstums dieses Waldes werden jährlich ca. 43 t CO2, also insgesamt 3440 t gebunden.
|
| |
 |
Klimawaldpflanzung am Naturbad Südwest |
|
|
Weitere Beispiele für Kompensationsmaßnahmen
|
| |
| |
|
 |
 |
 |
 |
|
|
Beispiel aus dem Öffentlichen Personennahverkehr |
Die Leipziger Verkehrsbetriebe - LVB testen den Einsatz von Hybridbussen und Leipzig hat sich als Modellstadt für Hybridbusse beworben. |
| |
 |
|
Leipziger Kombiticket Das Kombiticket beinhaltet beim Besuch Leipziger Kultureinrichtungen, vielen Großveranstaltungen und Messen die An- und Abreise mit dem öffentlichen Nahverkehr. Die Eintrittskarte ist gleichzeitig Ihre Fahrkarte für Bahn und Bus. |
| |
Beispiel aus der Verwaltung: Dienst-PKW |
Der Stadtrat hat Beschaffungskriterien für Dienst-Pkw (Ratsbeschluss Nr. IV 1529/09) beschlossen: |
| |
1. Die Stadtverwaltung wirkt darauf hin, dass unter Einbeziehung alternativer Antriebstechniken der Flottendurchschnitt des Kohlendioxidausstoßes der ab 1.Januar 2009 beschafften Pkw - alle Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 2,8 t - auf 130 g CO2/km gesenkt wird. |
| |
2. Für den Fuhrpark der Stadt Leipzig sollen Kriterien zur Berücksichtigung des Klimaschutzes bei der Neuanschaffung von Fahrzeugen erarbeitet werden. In diesem Zusammenhang sind auch die Möglichkeiten der Nutzung von Carsharing als Alternative zur Anschaffung eigener Fahrzeuge der Stadt zu prüfen. Derzeit läuft im Amt für Umweltschutz und im Amt für Stadtgrün und Gewässer ein Pilotprojekt zur Nutzung von Carsharing in der Stadtverwaltung. Für die Dienstwagenflotte (Pkw) der Stadt Leipzig ist mittelfristig eine Senkung des Kohlendioxidausstoßes auf 120 g CO2/km im Flottendurchschnitt zu erreichen (langfristig auf 90 g CO2/km). |
| |
3. Die Stadt Leipzig prüft Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (LVV), um die Festlegung des Punktes 1. auch in den LVV-Unternehmen zu erreichen, und legt das Ergebnis dem Stadtrat vor. |
| |
| |
|
| |
Öffentlichkeitsarbeit |
|
2009 hat Leipzig eine erste Kampagne zur Öffentlichkeitsarbeit mit dem Thema „Klimaschutz/Energie sparen“ durchgeführt. Mit fünf Motiven wurde den Bürgerinnen und Bürgern nahe gebracht, wie sie selbst zum Energie sparen beitragen können. Highlight war eine Straßenbahn-Außenwerbung, die sechs Monate auf Leipzigs Straßen zu sehen war.
|
| |
|
|
2010 wurde die Kampagne speziell für den Bereich „klimagerechte Mobilität“ aufgelegt. Begonnen wurde sie mit der Beteiligung der Stadt Leipzig am bundesweiten Städtewettbewerb „Stadtradeln“ im Zeitraum 07.06.2010 bis 27.06.2010, bei dem über 700 Teilnehmer-/innen fast 160.000 Kilometer erradelten und damit über 22 Tonnen CO2 einsparten. Dabei konnte Leipzig den zweiten Platz nach München erringen. Die Kampagne beinhaltete weiter ein „Klimaquiz“ mit Plakatwerbung, einem 9-Meter-Straßenbanner in der Petersstraße und einer Postkarten-Aktion sowie eine Unternehmens-Befragung.
Abgeschlossen wurde die Klimaschutzkampagne mit der Beteiligung Leipzigs an der TerraTec 2011 zum Thema „Klimaschutz“. |
| |
|
Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010 Die Stadt Leipzig beteiligte sich am Wettbewerb der Deutschen Umwelthilfe „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010“. Unter 73 teilnehmenden Kommunen erreichte Leipzig den achten Platz. Für ihre Energiesparaktivitäten im Bereich der Informationstechnik konnte die LECOS GmbH, eine 100%ige Tochterfirma der Stadt Leipzig, den Sonderpreis GREEN IT erreichen. Sonderpreis GREEN IT |
| |
| |
|
 |
 |
 |
|
|
 |
 |
|