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Klimaschutzprogramm für Leipzig |
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Vom Konzept zum Programm: Klimapolitik in Leipzig |
Schon seit 1992 arbeitet Leipzig nach einem Energiekonzept. Potentiale der Energieeinsparung, die Möglichkeiten ökologisch verträglicher Erneuerung veralteter Energiesysteme sowie die Potentiale erneuerbarer Energien wurden ermittelt und mit geeigneten Maßnahmen umgesetzt.
Im Februar 2005 wurde in einem Stadtratsbeschluss das "Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig" festgeschrieben und so ein offizieller Orientierungsrahmen geschaffen.
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Aufgabenbereiche im Klimaschutzprogramm
Klimaschutz bei Stadtentwicklung und Bauleitplanung;
Organisation der Energieversorgung nach Umweltverträglichkeit – zum Beispiel Kraft-Wärme-Kopplung und Nutzung erneuerbarer Energien;
Klimaschutz im Verkehrssektor;
Energieeinsparung an Gebäuden;
Öffentlichkeitsarbeit;
Kompensation klimarelevanter Emissionen.
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Leipzig zieht erste Bilanz |
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Bisher umgesetzte Maßnahmen
Energiesparprogramme für 100 Schulen und Kindereinrichtungen,
Energieanlagen-Contracting für 70 Gebäude,
Energiespar-Contracting für 10 Gebäude,
Energie sparende Gebäudesanierung,
Förderprogramm für Klimaschutz und Luftentlastung (1991 bis 1998) und
private, gewerbliche und öffentliche Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien.
Informieren Sie sich hier zu den praktischen Beispielen für kommunalen Klimaschutz in Leipzig.
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Klimaschutz ist ein Dauerthema - Leipzig plant nachhaltig |
Um auch zukünftig aktiv den Klimaschutz zu befördern, soll das Klimaschutzprogramm fortgeschrieben werden.
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Als Grundlage hierfür wird die Stadt Leipzig bis 2011 ein Energie- und Klimaschutzkonzept erarbeiten. Das Konzept soll folgende Schwerpunkte beinhalten:
Ist-Analyse mit Situation der Energieversorgung und der Energieanwendung für die Sektoren Wirtschaft, Gemeinbedarf, Haushalte und Verkehr;
Emissionsbilanz;
Potenzialanalysen für Energieeinsparung, Energieeffizienz, fossile Energieträger und erneuerbare Energien; Trendszenarien und Aktionsszenarien für 2020, 2030 und 2050;
Instrumenten- und Maßnahmenkatalog:
Visionsszenario 100% erneuerbare Energien.
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European Energy Award® - Europäische Klimaschutzpolitik in Kommunen |
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Der Stadtrat hat am 19.03.2008 mit Beschluss Nr. IV-1137/08 die Stadt Leipzig zur Teilnahme am "European Energy Award" (EEA) verpflichtet.
Zum Ziel hat dieses europäische Programm die Haushaltsentlastung durch Energie- und Kosteneffizienzsteigerung sowie notwendige Umweltentlastung - da hohe Emmissionsraten bares Geld kosten (Stichwort Emmissionshandel - der Verursacher zahlt). |
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Der EEA ist ein Zertifizierungs- und Qualitätsmanagementsystem für umsetzungsorientierte Klimaschutz- und Energieeffizienzpolitik mit
systematischer Ist-Analyse,
Identifizierung der kommunalen Handlungsfelder,
konkreter umsetzungsorientierter Maßnahmenplanung und
Zertifizierung und Auszeichnung.
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Weiterlesen
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Wissenswertes |
"Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig" Stadtratsbeschluss Nr. IV-238/05 vom 23. Februar 2005 (PDF, 55,1 KB)
CO2-Bilanzen Kohlendioxid (CO2) ist ein Klimaschadgas. Die Stadt Leipzig erstellt zur Ermittlung der Emmissionswerte so genannte CO2-Bilanzen. |
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Praxis Klimaschutzprogramm |
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Praktische Beispiele für kommunalen Klimaschutz in Leipzig:
Städtische Passivenergiehaus-Projekte: Sanierung Wilhelm-Ostwald-Gymnasium, Neubau Feuerwehr-Gruppenwache Süd, Neubau Sporthalle am Rabet, Neubau Erich-Kästner-Schule, Sporthalle, Sanierung Pablo-Neruda-Schule mit 1-Feld-Halle;
Nutzung erneuerbarer Energien an städtischen Gebäuden: Franz-Mehring-Schule;
Schaffung von Rahmenbedingungen zur Nutzung erneuerbarer Energien: Muster-Gestattungsvertrag für Bürger-Solarstromanlagen;
Öffentlicher Personennahverkehr: Einsatz von Hybridbussen bei der LVB - sowie Beschaffungskriterien für Dienst-Pkw;
Klimawald: Anpflanzung (5 ha) zur CO2-Kompensation;
Energie sparende Sanierung: Hans-Marchwitza-Str. 14-20, LWB und dena-Modellprojekt:
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Erfahren Sie hier mehr zu den Projekten |
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Erneuerbare Energien |
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Was hat Leipzig bisher getan?
Solarwärme: 1.400 Anlagen (über 14.000 m² Kollektorfläche) ⇒ 28 m²/1.000 Einwohner (Stand 2007),
davon städtische Anlagen: 20 mit 1.050 m²,
Solarstrom: 160 Anlagen mit ca. 810 kW Leistung,
Windkraft: 11 Anlagen mit ca. 13,8 MW Leistung (insgesamt ca. 20 Mio. kWh Strom im Jahr),
zunehmender Einsatz von Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung und
weiterhin: Zwei Wasserkraftanlagen, Anlagen zur Bio- und Deponiegasnutzung sowie mehrere Holzpellets- und Holzhackschnitzel-Heizungen.
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