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Spätestens seit dem Bericht des "Club of Rome", "Die Grenzen des Wachstums", der bereits 1972 erschien, wurde vielen Menschen bewusst, dass ein Ressourcenverbrauch, wie er in den Industrieländern üblich ist, nicht auf Dauer verantwortbar ist. Neben dem Verbrauch von Ressourcen hat sich aber der Klimawandel als das gravierendere Problem herausgestellt. |
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Die Weltpolitik berät regelmäßig auf Klimakonferenzen, wie sie den Klimawandel verlangsamen kann.
Die ersten beiden Weltklimakonferenzen, 1979/1990;
Umweltgipfel von Rio, Klimarahmenkonvention, 1992;
Kyoto-Protokoll, 1997; Folgeabkommen 2012
Vertragsstaatenkonferenzen zur Klimarahmenkonvention, 9. und bisher letzte in Mailand, 2003;
Nairobi, 2006 und Bali, 2007;
Poznan, 2008;
UN-Klimagipfelkonferenz in Kopenhagen, UN-Klimagipfelkonferenz in Cancùn 2010
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Die europäische Position |
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Am 28. Januar 2009 hat die EU-Kommission einen Vorschlag für die europäische Position zu einem neuen Klimaabkommen gemacht:
Industrieländer sollen ihre Treibhausgase bis 2020 um 30 % gegenüber 1990 senken. Entwicklungsländer sollen den Anstieg ihrer Emissionen um 15 bis 30 % verlangsamen.
Die Finanzierung von Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel erfordert weltweit zusätzliche Investitionen von 175 Mrd. €/Jahr, davon etwa die Hälfte in den Entwicklungsländern.
Industrieländer sollen Entwicklungsländer finanziell unterstützen. Die EU soll innovative Finanzierungsquellen erschließen, die sich auf das Verursacherprinzip und die Zahlungskraft oder die Versteigerung von Emissionsrechten stützen.
Bis 2015 sollen alle OECD-Staaten am Emissionshandel teilnehmen. Andere große Emittenten wie China treten bis 2020 bei.
CO2-Emissionen aus Flug- und Schiffverkehr sollen bis 2020 unter das Niveau von 2005, bis 2050 unter das von 1980 sinken.
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Quelle: Deutscher Naturschutzring |
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EU-Richtlinie für Energieeffizienz in Gebäuden (Beschluss 2009): Die EU-Mitgliedsstaaten müssen nach der neuen Verordnung bis zum 31. Dezember 2018 sicherstellen, dass alle neu gebauten Gebäude so viel Energie erzeugen wie sie gleichzeitig verbrauchen, etwa mittels Sonnenkollektoren oder Wärmepumpen. Schon jetzt sollten die Mitgliedsstaaten nationale Pläne entwickeln, um die Zahl der "Netto-Nullenergiegebäude" zu erhöhen. Zudem sollen die Regierungen festlegen, wie hoch der Anteil der Null-Energiehäuser bei bestehenden Gebäuden für die Jahre 2015 bis 2020 sein soll. Hierbei sollen vor allem öffentliche Einrichtungen eine Vorreiterrolle einnehmen. (Auszug aus Pressemitteilung EU-Parlament 7. Juni 2009)
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Die Realität |
Mit dem Kyoto-Protokoll verpflichtete sich Staatengemeinschaft zur Senkung der CO2-Emissionen von 1990 bis 2008/2012 um 5,2 %.
Bis 2007 stieg aber der Kohldioxidausstoß um 27 % !
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Weiterlesen:
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