|
|
 |
| |
| |
 |
MUSEUM DER BILDENDEN KÜNSTE |
 |
 |
 |
Baustart: 2000 Eröffnung: 4.12.2004 (61. Jahrestag der Zerstörung des alten Bildermuseums) Investitionssumme: 73,4 Mio. EUR, der Bund und der Freisaat Sachsen beteiligen sich an der Summe Bauherr: Stadt Leipzig, Dezernat für Stadtentwicklung und Bau im Auftrag des Dezernates Kultur Architektenbüro: Büro Hufnagel, Pütz, Rafaelian, Berlin Lage: zwischen Katharinenstraße, Reichsstraße und Brühl
|
 |
 |
 |
Das MUSEUM DER BILDENDEN KÜNSTE ist der erste und bedeutendsten Kunstmuseumsneubau in den Neuen Bundesländern. Der dreistöckiger Kubus ist 78 Meter lang, 40 Meter breit und 36 Meter hoch. Das Bildermuseum hat in seiner 160-jährigen Geschichte schon mehrere Umzüge erlebt: Für das aus dem Leipziger Kunstverein 1837 gegründete Museum der bildenden Künste wurde 1858 ein Neubau am zentralen Augustusplatz errichtet, der jedoch im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Ab 1952 fanden die Kunstwerke eine neue Unterkunft im ehemaligen Reichsgericht am Georgi-Dimitroff-Platz. |
 |
CITY-TUNNEL |
 |
 |
 |
Baustart: 9.7.2003 Fertigstellung: 2010 Investitionssumme: 571,62 Mio. EUR (EU, Bund, Land, Bahn und die Stadt Leipzig teilen sich die Kosten) Bauherr: Freistaat Sachsen und Deutsche Bahn AG Lage: der Tunnel verläuft vom Hauptbahnhof bis zum Bayrischen Bahnhof
|
 |
 |
 |
Der City-Tunnel wird das Zentrum der Messestadt unterqueren und damit den Weg freimachen für innerstädtischen S-Bahn- und Regionalbahnverkehr. Die beiden geplanten Zwischenstationen sind Markt und Wilhelm-Leuschner-Platz. Insgesamt hat die Baumaßnahme eine Länge von 4,9 km. Davon ist die Schildstrecke zwischen dem Bayrischen Bahnhof und dem Hauptbahnhof 1,9 km lang und besteht aus zwei Röhren mit einem Durchmesser von je neun Metern. Die Geschwindigkeit im Tunnel wird 80 km/h betragen. |
 |
BMW WERK LEIPZIG |
 |
 |
 |
Baustart: Erster Spatenstich am 7.5.2002 Fertigstellung: Frühjahr 2005 Investitionssumme: 1,3 Milliarden Bauherr: BMW Group Architektenteam: Zentralgebäude nach Entwürfen von Zaha Hadid und Gross.Max (Landschaftsarchitekt) Lage: zwischen den Ortslagen Seehausen und Merkwitz, nordöstlich der Autobahn A14
|
 |
 |
 |
Das neue BMW Werk entsteht auf einem 200 ha großen Areal am nordöstlichen Stadtrand im Industriepark Nord. Im März 2005 startet die Serienproduktion. Es werden täglich bis zu 650 Fahrzeuge von den Fließbändern rollen. Mittelfristig schafft das Unternehmen in Leipzig bis zu 5.500 Arbeitsplätze. Bei weiteren Serviceanbietern entsteht voraussichtlich noch einmal eine ähnlich hohe Anzahl neuer Stellen. |
 |
GRASSIMUSEUM
|
 |
 |
 |
Baustart: Anfang 2001 Fertigstellung: Herbst 2005 Investitionssumme: ca. 31 Mio. EUR Bauherr: Stadt Leipzig, Kulturamt/Land Sachsen Architekten: Büro Ilg/Friebe/Nauber, Leipzig Lage: am Johannisplatz, zwischen Täubchenweg und Prager Straße
|
 |
 |
 |
Der Leipziger Museumskomplex wurde zwischen 1925 und 1929 nach Plänen der Architekten Zweck und Voigt unter der Oberbauleitung von Stadtbaurat Hubert Ritter hinter der Johanniskirche errichtet. Das Museum wurde benannt nach dem Leipziger Kaufmann und Mäzen Franz Dominic Grassi, der den Bau finanzierte und eine Stiftung gründete. Er nahm die Sammlungen der Museen für Völkerkunde (Freistaat Sachsen), Musikinstrumente (Universität Leipzig) und Kunsthandwerk (Stadt Leipzig) auf. |
 |
MARKTGALERIE LEIPZIG
|
 |
 |
 |
Baustart: Sommer 2001 Fertigstellung: 2005 Investitionssumme: ca. 80 Mio. EUR Bauherr: BLS Immobilienprojektentwicklung GmbH & Co. KG, Berlin (Tochterunternehmen der Unternehmensgruppe Stoffel, Berlin/Straubing) Architekten: RKW Rhode Kellermann Wawrowsky GmbH & Co. KG, Büro Architektur und Städtebau, Leipzig und Architekturbüro Prof. Christoph Mäckler, Frankfurt/Main (Fassade) Lage: Grundstücksareal Markt/Thomasgasse/Klostergasse
|
 |
 |
 |
Direkt gegenüber dem historischen Rathaus wächst das neue Gebäude der "Marktgalerie" heran. Der neue Gebäudekomplex umfasst sowohl ca. 15.600 qm Einzelhandels- als auch ca. 6.450 qm Büro- und Wohnflächen. Ankermieter in der Marktgalerie ist die Modehauskette "Breuninger" aus Stuttgart. Weitere Mieter sind die Leiser Handels GmbH (Schuhe), Weltbild Plus (Bücher etc.) sowie die Stadt- und Kreissparkasse Leipzig, die ein Servicecenter betreiben wird. |
 |
MESSEHAUS AM MARKT
|
 |
 |
 |
Baustart: 2003 Fertigstellung: 2005 Investitionssumme: ca. 60 Mio. EUR Bauherr: Berlin-Leipziger Projektentwickler MIB AG sowie MAB Group Holland und Münchner Investor Heintz & Co. Architekten: Büro Weis & Volkmann, Leipzig Lage: zwischen Neumarkt/Petersstraße und Markt
|
 |
 |
 |
Das Messehaus und die Messehofpassage werden komplett saniert und zu einem modernen und flexiblen Handels- und Bürozentrum umgebaut. Die Marktseite ist bereits fertiggestellt. Bei der Neugestaltung der Fassade wurde auch an die Umwelt gedacht: sie wurde mit Photovoltaik verkleidet. Die ca. 23.000 qm nutzbare Fläche wird zu 40 Prozent für Einzelhandel und 60 Prozent für hochwertige Büros ausgebaut. Das spanische Modeunternehmen Zara hat drei Etagen mit insgesamt 1.650 qm Fläche gemietet. Weitere Mieter sind Douglas und Apollo Optik. Der Bekleidungskonzern H&M wird über drei Etagen und eine Verkaufsfläche von fast 2.700 qm verfügen. |
 |
UNIVERSITÄTS-CAMPUS
|
 |
 |
 |
Baustart: 2004 Fertigstellung: 2009 (600-Jahr Feier der Alma Mater) Investitionssumme: zwischen 120 und 150 Mio. EUR Bauherr: Freistaat Sachsen, Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement Niederlassung Leipzig II Architekten: 4 Architekten in der engeren Auswahl, Entscheid im März 2004 Lage: Augustusplatz, Ecke Grimmaische Straße/Universitätsstraße
|
 |
 |
 |
Am Augustusplatz wird mit einem Festakt der Universität anlässlich ihres 600-jährigen Bestehens am Mittwoch, 2. Dezember 2009 der neue Campus geweiht. Zu realisieren sind bis dahin der preisgekrönte Entwurf des holländischen Star-Architekten Erick van Egeraat mit dem an die Paulinerkirche erinnernden Kirche-Aula-Bau und der vom Architekturbüro Behet, Bondzio, Lin aus Münster konzipierten Masterplan mit neuer Mensa und rekonstruiertem Seminargebäude. |
 |
PETERSHOF
|
 |
 |
 |
Baustart: Januar 2004 Fertigstellung: Herbst 2005 Investitionssumme: 35-40 Mio. EUR Bauherr: STRABAG Projektentwicklung GmbH Architekten: Architektengemeinschaft IPRO Dresden Büro Böhme+Schönfeld/ Dr. Kremtz Lage: Petersstraße
|
 |
 |
 |
Der Petershof entsteht hinter der historischen Fassade komplett neu. Neben der Fassade zur Petersstraße wird auch der historische Lichthof erhalten bleiben. Eine Kombination aus historischen Elementen und einem modernen Neubau macht den Petershof wieder zu einem Anziehungspunkt in der Leipziger City. In den ersten drei Etagen zieht das Modehaus Sinn Leffers ein. In den Obergeschossen entstehen moderne Citywohnungen mit Ausblick auf die Thomaskirche und das Neue Rathaus. |
 |
KARSTADT-KAUFHAUS
|
 |
 |
 |
Baustart: Februar 2004 Fertigstellung: Herbst 2006 Investitionssumme: über 100 Mio. EUR Bauherr: City Objekte Leipzig, ein Unternehmen der MIB AG mit MAB Architekten: Büro RKW, Düsseldorf Lage: Petersstraße
|
 |
 |
 |
Das 1914 von Theodor Althoff eröffnete Warenhaus wird bis auf die denkmalsgeschützten Fassaden abgerissen und als erweiterter Komplex im Herbst 2006 wiedereröffnet. Ein 8.300 qm großes Areal ist von dem Umbau betroffen und wird grundlegend saniert und umgestaltet. Kern des Neubaus ist ein zentraler Lichthof mit vier Rolltreppen. Das Warenhaus Karstadt sowie weitere Partner werden zukünftig eine Gesamtfläche von 30.000 qm nutzen. |
 |
ZENTRUM FÜR KINDER- UND FRAUENMEDIZIN UND ZENTRUM FÜR KONSERVATIVE MEDIZIN
|
 |
 |
 |
Baustart: 2004 Fertigstellung: 2007/2008 Investitionssumme: 180 Mio. EUR Bauherr: Universitätsklinikum Leipzig AöR Architekten: Büro Wörner & Partner, Dresden Lage: Liebigstraße, Ortsteil Reudnitz
|
 |
 |
 |
Das Universitätsklinikum Leipzig lässt derzeit zwei neue Komplexe östlich und westlich des 2003 in Betrieb gegangenen Operativen Zentrums bauen. Im neuen Gebäude-Ensemble für Kinder- und Frauenmedizin werden die Kliniken und Polikliniken für Kinder und Jugendliche, für Kinderchirurgie, für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters, die Geburtshilfe und die Gynäkologie untergebracht. Der zweite Neubau ist das Zentrum für Konservative Medizin. |
|
|
 |
 |
|