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Durch die Verknüpfung europäischer Städte von Erfurt, Leipzig, Dresden und Berlin über Breslau, Kattowitz und Krakau bis ins ukrainische Lviv (Lemberg) erschließt die "Via Regia" ein Gebiet, in dem mehr als 37 Millionen Menschen leben. Es ist bereits heute ein wichtiger europäischer Wirtschaftsraum und hat das Potenzial zu weiterem Wachstum. Dafür sind allerdings funktionierende Infrastrukturen ebenso nötig wie eine gemeinsame Identität.
Hier setzt das EU-Projekt Via Regia Plus an, zu dem sich vierzehn Städte und Institutionen aus Deutschland, Polen, der Slowakei und der Ukraine zusammengeschlossen haben. Das Projekt startete im Oktober 2008 und wurde bis September 2011 anberaumt. Das Gesamtbudget umfasst 3,2 Millionen Euro, darunter 2,57 Millionen Euro EU-Fördermittel aus dem EFRE-Fonds. Unter der Federführung der Stadt Breslau erarbeiten die Projektpartner Strategien für eine nachhaltige Entwicklung und Stärkung der gesamten Region. Ihre Ziele sind eine verbesserte Erreichbarkeit der Städte und Regionen, die Stärkung von Städten und Metropolregionen als "Entwicklungsmotoren" sowie die Nutzbarmachung der touristischen Potenziale.
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Die Stadt Leipzig stellt mit der Region Halle/Leipzig einen neuen Projektpartner im Rahmen von Via Regia Plus dar und ist Leadpartner des Arbeitspaketes 4 (WP 4) "Strengthening of corridor nodes – Metropolitan cooperation and institutional learning". Weitere Partner im WP 4 sind die Städte Breslau, Krakau und Oppeln auf polnischer Seite sowie das SMI und die Stadt Dresden.
Im Mittelpunkt des WP 4 steht die Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit in städtischen Agglomerationsräumen anhand ausgewählter Problemfelder, welche im Rahmen der Themenblöcke "Effizientes Flächenmanagement" und "Auswirkungen des demographischen Wandels auf das Fachkräftepotenzial" untersucht werden. Ziel ist die Verbesserung der Rahmenbeding-ungen für kooperative Steuerungsformen.
Weitere Informationen stehen unter www.viaregiaplus.eu zur Verfügung.
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