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Leipziger Räbchen |
Eigentlich komisch: vom Kaffesachsen spricht fast jeder, denn hier ist der legendäre Blümchenkaffee gemeint. Aber wer spricht eigentlich von den Kuchen-Sachsen? Dass die Sachsen die größten Kuchenerfinder Deutschlands sind, davon weiß heut kaum noch jemand etwas. Denn schon vor 300 Jahren haben die sächsischen Zuckerbäcker unentwegt neue köstliche Backwerke erschaffen. Eins dieser Werke sind die „Leipziger Räbchen“, die schon Goethe zuschätzen wusste.
Leipziger Räbchen sind eine klassische Süßspeise der Sächsischen Küche, die ihren Ursprung in Leipzig hat. Bei dieser Spezialität handelt es sich um mit Marzipan gefüllte Pflaumen, die in einem Eierkuchenteig gebacken werden. Die kugelförmigen Krapfen werden anschließend in Zimtzucker gewälzt und noch heiß serviert. Um die süßen Krapfen herzustellen, benötigt man feste, entsteinte Pflaumen. Anschließend werden süße Mandeln und ein wenig Zucker in einer Schlagmühle gemahlen, bis die Mandeln eine fettige, haftende Masse ergeben. Die Pflaumen werden nun mit der Marzipanmasse gefüllt und gut zusammen gedrückt. Dann werden die gefüllten Pflaumen durch einen Eierkuchenteig gezogen und in heißem Fett gebacken, bis sie goldgelb sind.
Die Leipziger Köstlichkeit kann unter anderem im "Zills Tunnel", im "Gasthaus Alte Nikolaischule", im "Goetz-Haus" und im "Café Kandler" probiert werden. |
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