Neuartiges Coronavirus (2019-nCoV)

Ende 2019 wurde ein Ausbruch mit dem neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) in China bekannt. Seitdem hat sich das Virus in vielen Ländern weltweit verbreitet. Auch in der Deutschland, im Freistaat Sachsen und in Leipzig gibt es bestätigte Fälle.
- sachsenweite strikte Ausgangsbeschränkung ab 23. März 2020, 0:00 Uhr - Verlassen der eigenen Wohnung/des eigenen Hauses nur noch aus triftigen Gründen
- Wichtige Verwaltungsleistungen (vor allem Meldewesen: Urkunden, Ausweise und so weiter) werden weiter angeboten.
- Sechs Bürgerämter weiter offen - nur mit Terminvereinbarung
- Behörden zuerst per Telefon oder E-Mail kontaktieren, persönliche Sprechzeiten stark reduziert
- Schulen, Krippen, Kitas und Horte sind geschlossen (Notbetreuung nur für systemrelevante Berufe)
- Die Abfallentsorgung bleibt gewährleistet.
- Jegliche Art von Versammlungen und Veranstaltungen sind untersagt.
- Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen
- Sitzungen des Stadtrates und der städtischen Gremien sind zunächst ausgesetzt.
Liebe Leipzigerinnen und Leipziger, auch heute wieder eine kurze Info zur Situation in der Stadt.
Wir haben ganz aktuell 154 infizierte Menschen. Über 800 sind in Quarantäne. Das heißt die Zahlen steigen weiter. Dennoch freue ich mich, dass viele Maßnahmen akzeptiert werden. Dass viele Menschen sich an die Regelungen halten. Es ist deutlich leerer, gibt kaum noch Übertretungen. Auch die Geschäfte sind zu. Die Bars und Kneipen sind zu. Die Gaststätten halten sich an die Regeln. Also mit anderen Worten: Langsam ist doch der Eindruck bei allen entstanden, wir haben eine ernste Situation. Und wir halten uns daran.
Und das ist die einzige Chance, um in den nächsten 14 Tagen die Eindämmung des Virus zu erreichen!
Dennoch wird heute durch den Freistaat verabschiedet, dass die Ausgangsbeschränkungen noch stärker, noch enger werden. Es wird noch deutlicher werden, dass man sich nur noch zu ganz bestimmten Anlässen in die Öffentlichkeit begeben soll.
Und ich halte das für richtig! Ich halte das für zwingend! Da müssen wir jetzt in den nächsten Wochen durch!
Um in der Tat noch stärker zu erreichen, dass wir die Ausbreitung des Virus eindämmen können.
Ich bitte Sie um Verständnis dafür. So wie Sie in den letzten Tagen zunehmend das akzeptiert haben, was wir als Festlegungen miteinander vollzogen haben. Es gibt keine Insellösungen, die funktionieren! Wir müssen es für Sachsen, ja für ganz Mitteldeutschland denken.
Und so sollten wir alle miteinander möglichst dieselben Regelungen vereinbaren.
Ich bedanke mich ausdrücklich bei all jenen, die tagtäglich ihren Dienst tun. Von der Feuerwehr, über die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der medizinischen Dienste, der Krankenhäuser. Ich bedanke mich bei den Pflegern und Pflegerinnen der Altenpflege, in den Behinderteneinrichtungen. Ich bedanke mich bei den Kassiererinnen und Kassierer in den Supermärkten. Bei den Erzieherinnen, die die Notbetreuung organisieren und aufrecht erhalten. Ich bedanke mich bei den Polizistinnen und Polizisten und Mitarbeitern der Ordnungsämter.
Ich bedanke mich bei all jenen, die tagtäglich dafür sorgen, dass unser Alltag, unser tagtägliches Leben, weiter funktioniert. Dass Wasser aus der Leitung kommt. Dass der Strom fließt. Und dass wir dennoch in behüteten Situationen leben können.
Bitte machen Sie mit! Tragen Sie dazu bei, dass wir auch in den nächsten zwei, drei Wochen ganz intensiv diese Ausgangsbeschränkungen miteinander tragen. Stehen Sie zusammen, auch wenn Sie sich nicht umarmen können!
Danke! Bleiben Sie gesund!
Allgemeines
Themen
- Informationen zum Thema
- Ausgangsbeschränkungen ab 23.03.
- geänderte Öffnungszeiten von Ämtern, Behörden, städtischen Einrichtungen
- Informationen für Unternehmen
- Schließung von Schulen und Kitas
- Informationen für Bildungseinrichtungen
- Informationen zu Veranstaltungen
- Häufig gestellte Fragen
- Rechtliche Grundlagen
Informationen zum Thema
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Antworten auf häufig gestellte Fragen
- Erklärvideos auf YouTube (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)
- Allgemeine Hygienetipps zum Schutz vor Infektionskrankheiten (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)
- Aktuelle Fallzahlen des Robert Koch-Institutes
- Aktuelle Fallzahlen in Sachsen und Leipzig
- Informationen des Freistaates Sachsen
- Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit
- Informationen für Reisende
Informationen für Bildungseinrichtungen und Eltern
Verhalten im Verdachtsfall
Was tun im Verdachtsfall?
Menschen,
- die engen Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten Person hatten,
- die Kontakt zu einem dringenden Verdacht (COVID-19) hatten,
- die sich in den letzten 14 Tagen in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben (Übersicht der aktuellen Risikogebiete)
und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsinfekte entwickeln, sollten ihren Arzt zunächst telefonisch informieren (bitte gehen Sie nicht unangemeldet in die Sprechstunde!).
Sollte es um den Ausschluss eines dringenden Verdachtsfalls gehen, kontaktieren Sie das zuständige Gesundheitsamt. Nutzen Sie dazu ausschließlich die Corona-Hotline.
Im Gesundheitsamt werden keine Testungen auf das Corona-Virus vorgenommen!
Welche Arztpraxen Corona-Tests durchführen, erfahren Sie über die Kassenärztliche Vereinigung unter der Telefonnummer 116117.
Telefonhotlines
Bitte nutzen Sie die folgenden Hotlines nur, wenn die zuvor aufgezählten Punkte (Kontakt zu Erkrankten oder dringendem Coronaverdachtsfall sowie Aufenthalt in ausgewiesenen Risikogebieten und dort Kontakt zu Erkrankten oder Besuch in medizinischen Einrichten) auf Sie zutreffen und Sie selbst Symptome zeigen (Fieber, Atemweginfekte).
Die Hotline der Stadt Leipzig steht zusätzlich von 18 bis 24 Uhr zur Verfügung, um allgemeine medizinische Fragen zum Thema Corona zu beantworten.
Corona-Hotline der Stadt Leipzig
0341 123-0
täglich zwischen 8:00 und 18:00 Uhr; für allgemeine medizinische Fragen zu Corona auch bis 24:00 Uhr
Bürgertelefon des Sozialministeriums
0351 564-55855
Bürgertelefon des Sozialministeriums
Was sollten Personen tun, die Sorge haben, sich mit dem neuartigen Corona-Virus angesteckt zu haben?
Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich - auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben - an das zuständige Gesundheitsamt wenden.
Bürger/-innen der Stadt Leipzig wenden sich an die Hotline 0341 123-6852 (täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr).
Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen internationalen Risikogebiet beziehungsweise einem in Deutschland besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben, sollten - auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben - unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von Krankheitszeichen der Atemwege sollten sie die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene beachten und eine niedergelassene Ärztin oder einen Arzt (Hausarzt) benachrichtigen.
Es ist wichtig, dass Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben.
Für Reisende aus Regionen, in denen Fälle von COVID-19 (das ist die Atemwegserkrankung, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird) vorkommen, die aber keine internationalen Risikogebiete beziehungsweise in Deutschland besonders betroffene Gebiete sind, gilt:
Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben.
Zudem sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben sowie die Husten- und Niesregeln und eine gute Händehygiene beachten.
Hotlines
Telefonhotlines für den Verdachtsfall und Fragen zu Corona
Bitte nutzen Sie die folgenden Hotlines nur, wenn Sie:
- engen Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten Person hatten,
- Kontakt zu einem dringenden Verdachtsfall (COVID-19) hatten,
- sich in den letzten 14 Tagen in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben (Übersicht der aktuellen Risikogebiete)
und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsinfekte entwickeln.
Die Hotline der Stadt Leipzig steht zusätzlich von 18 bis 24 Uhr zur Verfügung, um allgemeine medizinische Fragen zum Thema Corona zu beantworten.
Corona-Hotline der Stadt Leipzig
0341 123-0
täglich zwischen 8:00 und 18:00 Uhr; für allgemeine medizinische Fragen zu Corona auch bis 24:00 Uhr
Bürgertelefon des Sozialministeriums
0351 564-55855
Bürgertelefon des Sozialministeriums
Hotline für Unternehmen
Die Ausbreitung des Coronavirus hat auch einschneidende Folgen für die Wirtschaft. Die Regierung hat daher im Eilverfahren neue Regelungen für die Krisenzeit beschlossen.
Alle Informationen finden Sie unter www.leipzig.de/corona-unternehmensinfos.
Das Amt für Wirtschaftsförderung berät Leipziger Unternehmen unter folgender Hotline:
Hotline für Unternehmen
0341 123-5885
Montag bis Freitag: 09:00-16:00 Uhr
Schutzmaßnahmen
Schutzmaßnahmen
Ob Erkältung, Grippe oder Corona, klassische und altbekannte (Hygiene-)Maßnahmen helfen die Ausbreitung dieser Atemwegserkrankungen zu vermeiden.
- gründliches und häufiges Händewaschen
- Verzicht auf Händeschütteln
- Hygiene beim Husten und Niesen
- Räume häufig lüften
- Abstand halten
- Menschengruppen meiden
- Aufenthalt und Kontakte im öffentlichen Raum weitgehend einschränken - wann immer möglich zu Hause bleiben
- öffentliche Einrichtungen nur aufsuchen, soweit es unbedingt erforderlich ist
- wenn möglich, keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen
- möglichst auf Reisen verzichten
- nicht in Stoßzeiten einkaufen
- Schränken Sie persönliche Kontakte zu älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz ein.
- möglichst zu Hause bleiben, wenn Sie Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege bemerken
Mit Hilfe dieser Maßnahmen können sich Gesunde vor einer Ansteckung schützen, genauso wie Erkrankte die Weiterverbreitung von Infektionen eindämmen können.
Die Einhaltung dieser Tipps sind gerade in der derzeitigen Grippesaison wichtig!
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